Zwickt’s mi


Ich stand am Tresen und ein weißer Pudel mit einer roten Schleife im Haar schnüffelte an meinen Schuhen herum und ich erinnerte mich, dass Hans Meyer mal von einem Hund erzählt hat, der eine Schleife im Haar hatte und so schlau war, dass er jedes Mal, wenn er Gassi gehen durfte, Hals über Kopf gegen den nächsten Hydranten gerannt ist.

Poldi, so heißt das Herrchen des Pudels, ist Anfang sechzig, gescheiteltes weißes Haar, weißer Rollkragenpullover, darüber ein dunkelblauer Blazer mit silberfarbenen Knöpfen. Poldi unterhielt sich mit Hannes (klick). Besser gesagt: Poldi redete und Hannes hörte zu. Vielleicht tat Hannes auch nur so, als würde er zuhören.

Poldi kommt von Zeit zu Zeit mit seinem Pudel in die Kneipe. Er setzt sich an den Tresen, bestellt Rotwein und blättert in der BILD-Zeitung. Manchmal lädt er die Seviererin zu einem Likör ein und lässt sich von ihr ein Bussi auf die rasierwassergetränkte Backe geben.

Poldi sagt Sätze wie “Seit dem Strauß hat’s keinen vernünftigen Politiker mehr in Deutschland gegeben” oder “Das glaubst du doch wohl selber nicht, dass die Amis auf’m Mond waren. Das waren gestellte Aufnahmen in der Wüste Nevada. Das ist wissenschaftlich bewiesen.”

Poldi kommt mit meiner Art nicht zurecht. Hat mir Hannes mal gesagt. Poldi habe sich bei ihm beschwert, dass ich ihn – wenn ich überhaupt mit ihm rede – immer mit “Häuptling Silberlocke” anspreche. Eine Unverschämtheit sei das. Das müsse er sich nicht gefallen lassen. Hannes solle mir mal sagen, dass ich das in Zukunft zu unterlassen habe.

Kürzlich, um Silvester herum, hatte Poldi am Tresen gesagt: “Endlich ist der Oenning weg. Der kann vielleicht Klavierstücke komponieren, aber eine  Bundesligamannschaft trainieren kann der nicht. Mit Hecking hat der Club mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Und außerdem ist ja jetzt der Schäfer wieder im Tor. Dass der Club in den letzten Spielen solche Klatschen gekriegt hat, lag am Torwart. Mit Schäfer im Tor gewinnt der Club in Schalke. Und dann geht’s wieder aufwärts.”

Daraufhin sagte ich zu Hannes: “Wenn Häuptling Silberlocke das sagt, wird’s wohl so sein.”

Daraufhin stand Poldi von seinem Barhocker auf und sagte: “Was bildest du dir eigentlich ein? Wie red’st’n du überhaupt mit mir? So jemand nennt sich Club-Fan. Warum soll der Club in Schalke nicht gewinnen? Mit Schäfer im Tor und den Neuzugängen gewinnt der Club in Schalke. Da bin ich mir absolut sicher. Und sag’ nicht immer Häuptling Silberlocke zu mir!”

“Gwinni haid nedd, gwinni morgn”, sagte ich, “und am Sonntag machma Glees und dann dringma an Schnabbs und dann gehd’s uns richdich guud, soo richdich guud gehd’s uns dann.”

Daraufhin trank Poldi sein Glas leer und sagte zum Wirt, dass er ihm ein Taxi rufen solle, und ich sagte: “Wenn der Club tatsächlich in Schalke gewinnt, zahl’ ich dir eine Flasche Rotwein”, und Poldi sagte: “Das kannst du dir sparen. Von Leuten wie dir nehm’ ich keine Geschenke an.”

“Wenn der Club in Gladbach so spielt wie heute, hat Gladbach keine Chance”, hörte ich Poldi jetzt sagen, “für eine Mannschaft, die gegen Stuttgart so aufspielt, ist Gladbach kein Problem…”

Ich dachte an Bunjakus Schuss in den Nachthimmel ein paar Minuten, bevor Stuttgart das 1:2 erzielte.

“…und danach hauen wir die Bayern weg. Bloß – den Mintal, den sollte der Hecking ausmustern. Den Mintal kannst du mittlerweile auf’n Mond schießen…”

“Dahin, wo die Amerikaner nie waren”, sagte ich.

“…Der bringt’s einfach nicht mehr. Wenn der Hecking statt dem Mintal einen anderen spielen lässt, schafft der Club locker den Klassenerhalt. Vor allem, weil Hannover und Freiburg nicht mehr viel machen werden.”

“Wenn Hannover und Freiburg alle Spiele verlieren”, sagte ich, “reichen dem Club noch vier Punkte zum direkten Klassenerhalt, allerdings nur dann, wenn Hertha nicht…”

“Halt doch du dein Maul”, sagte Poldi, “auf deine Kommentare kann ich verzichten”, und Alfred (klick) sagte: “Doo hodda scho Rechd, da Michael, wenn da Glubb weiterhin so weenich Bungde machd, hulldna die Herdda nuch ai”, und Poldi sagte, “der soll sein Maul halten, ich kann dem sein Geschmarre nicht mehr hören”, und ich spürte ein Ziehen an meinem Bein und sah, dass der Pudel mit allen Vieren an meinem Bein hing, und aus den Boxen klang:

GESTERN FOARI MIT DA TRAMWAY RICHTUNG FAVORIT’N…

Ich machte eine abwehrende Bewegung mit dem Bein und der Pudel wurde immer wilder und fing an, fiepend zu kläffen…

…DRAUSS’N RENGT’S UND DRINNA STINKT’S UND I STEH IN DA MITT’N…

… und Poldi rief: “Komm her, Bilbo, der mag uns nicht”…

…IM WIRTSHAUS TRIFFI IMMER AN, DER WAAS GOTT WAS DERZÖHLT…

…und der Pudel ließ mir von mir ab und Poldi sagte: “Komm, Tina, wir trinken einen Grappa miteinander”, und ich richtete mein verdrehtes Hosenbein und verließ den Tresen…

…ZWICKT’S MI, I MAAN I TRAAM,

DES DEAF NET WOA SEI, WO SAMMA DAHAAM…

…und Alfred rief mir hinterher: “Gehst du scho haam?”, und ich sagte: “Nein, ich geh’ nur mal zum Pinkeln”, und mir fiel ein, dass im Turnunterricht beim Stangenklettern immer einer vor mir oben war, und ich dachte daran, wie Roberto Hilbert den Ball aus spitzem Winkel an Schäfer vorbei ins Tor schob…

…OBER I GLAUB DA HÜLFT KA ZWICK’N,

KENNT MA NET VIELLEICHT IRGENDWER

AANE PICK’N (klick)…

21. Spieltag: FCN – VfB Stuttgart 1:2 (0:1)


Am Ende blieb wieder einmal die Niederlage

Der Club hat heute viel richtig gemacht, leider aber auch im entscheidenden Moment das Entscheidende falsch. Richtig war die Einstellung, richtig waren die Auswechslungen, richtig war es nach dem hart erkämpften 1:1 noch auf Sieg zu spielen – doch am Ende bleibt, dass Wolf einen kapitalen Fehlpass spielte, Schäfer in dem einen Moment durch den Strafraum irrte und Charisteas und Mintal ihre Chancen nicht nutzten sondern entweder in den Himmel schossen oder es mit einer Schwalbe nach oben versuchten.

Es hat trotzdem stolz gemacht Clubberer zu sein, auch wenn es am Ende wieder nur Schulterklopfen und “stets bemüht” gab. Aber die letzten vier Spiele lassen hoffen, dass es am Ende doch noch irgendwie reichen könnte, denn der Club präsentiert sich nicht wie eine Mannschaft, die sich dem Schicksal fügt.

Charisteas muss man wieder viele Fleißpunkte geben, auch Pässe spielt er gute und hat Ideen – ach wenn er doch nun auch noch träfe, dann wäre der Club jeder Sturmsorgen enthoben. Bunjaku ist derzeit sakrosankt, einfach weil er trifft, Mintal zeigt endlich wieder den Biss, der ihn so stark machen kann. Der Verlierer des Tages ist aber vielleicht Wolf. Er war es, der die ganz entscheidenden Fehler machte – was nutzen da die 99 guten Aktionen, wenn die letzte der 100 so kapital ist, dass sie bestraft wird. Seine Auswechslung gegen Maroh könnte ein Signal für die nächsten Spiele sein. Maroh ist vielleicht unauffälliger, aber derzeit nervlich vielleicht den Tick unbedarfter und damit ein geringeres Risiko.

Die Niederlage ist bitter, aber sie tut nicht nachhaltig weh. Denn Stuttgart hat gezeigt, dass sie auch im Mittelfeld eigentlich nichts verloren hat. Mag man der Mannschaft unterstellen, sie habe "Glück" gehabt, so könnte man aber auch sagen, sie hat genau das gemacht, wie man gegen eine kratzende und beißende Mannschaft cool bleibt, im entscheidenden Moment die Treffer setzt und auch dafür sorgt, dass die Stimmung nicht eskaliert, was ein Fußballspiel unkontrollierbar macht. Am Ende wurde es daher ein glücklicher und vielleicht sogar in Bezug auf das Engagement "unverdienter" Sieg, aber kein zufälliger. Trotzdem kann der Club darauf aufbauen und muss tatsächlich alles ausblenden, alle Statistiken, alle Heimbilanzen, alle Punktstände – und einfach nur die nächsten 90 Minuten sehen. Wenn man dann die so wie heute gestaltet, darf man hoffen. Vielleicht auch allein deswegen, weil diese Saison vielleicht mit ganz ganz wenigen Punkten im Abstiegskampf entschieden wird.

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Das gestopfte Loch


Bin mal gespannt, ob Hecking 4-2-3-1 spielen lässt oder das komische System mit dem Loch hinter den Spitzen. 4-2-3-1 wäre mir eigentlich lieber.

Sagte ich neulich am Tresen (klick).

Wir hatten gegen Frankfurt ein Loch im Mittelfeld.

Sagte Dieter Hecking vor dem Hannover-Spiel auf Sky.

Eigentlich verwunderlich, dass Hecking sich über das Loch im Mittelfeld wunderte. Schließlich war er es ja, der seiner Mannschaft das System mit dem Loch im Mittelfeld verordnete. Im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt – Endstand 1:1 – ließ Hecking ein 4-2-2-2 spielen: zwei Sechser vor der Viererabwehr, zwei offensive Mittelfeldspieler auf den Außenbahnen, zwei Stürmer:

Die Aufstellung des 1. FC Nürnberg

vom 23. 1. 2010

SCHÄFER

DIEKMEIER    WOLF   BRENO   BIELER

OTTL           GÜNDOGAN

GYGAX                                  EIGLER

CHARISTEAS      BUNJAKU

Spielbeginn:

15 Uhr 30

Nun ja, Hecking setzte halt darauf, dass das Loch hinter den Spitzen variabel besetzt wird. Ungefähr so, wie Alfred das neulich am Tresen erläutert hat (klick). Da unserer Mannschaft aber die Umsetzung der taktischen Vorgaben “auf’m Platz” (klick) einmal mehr nicht so recht gelingen wollte, klaffte in der offensiven Schaltzentrale eine Lücke, die so groß war wie die Lücke zwischen Theorie und Praxis.

Um diese Lücke zu schließen, gruppierte Hecking die Positionen der vier Offensivspieler um: Gegen Hannover besetzte Bunjaku den linken Flügel, Eigler rückte nach rechts und Mintal agierte zentral hinter der einzigen echten Spitze Charisteas:

Die Aufstellung des 1. FC Nürnberg

vom 30. 1. 2010

SCHÄFER

DIEKMEIER     MAROH    BRENO    PINOLA

OTTL             TAVARES

EIGLER           MINTAL          BUNJAKU

CHARISTEAS

Spielbeginn:

15 Uhr 30

Die Umstellung auf 4-2-3-1 brachte Erfolg. Nach sechs sieglosen Spielen gewann der Club in Hannover mit 3:1. Nicht zuletzt das Verdienst von Marek Mintal, der nach zwei Spieltagen systembedingten Bankdrückerdaseins – es war kein Platz für ihn im 4-2-2-2 – eine fabelhafte Vorstellung als Spielmacher bot. Zwar war Marek nicht der “Mann des Spiels”, er hatte aber erheblichen Anteil daran, dass sich ein Mannschaftskamerad diese Auszeichnung erwerben konnte.

Der “Mann des Spiels” war Albert Bunjaku. Er erzielte jedes der drei Nürnberger Tore. Ansonsten war er kaum zu sehen. weiterlesen

Zwei Sechser im Lotto


Die Lostrommel in der Transferlotterie drehte sich mal wieder und langweilig war sie jedenfalls nicht. Aber als Clubfan ist man aus den letzten Jahren ja nichts anderes gewohnt, so viele Spieler gaben sich da die Klinke in die Hand. Wieder einmal wurde der Kader korrigiert, was leider - und so viel Kritik muss sein - wieder einmal auf eine Fehleinschätzung in der vorangegangenen Transferperiode schließen lässt. Nun könnte man verteidigend einwerfen, dass man mit leerem Geldbeutel eben mehr ausprobieren/riskieren muss, die Kritiker hielten dagegen, dass man gerade mit wenig im Seckel umso akribischer vorgehen müsse. Am Ende wird man es nicht aufklären können und bei Klassenerhalt ist eh Schwamm drüber.

Hecking stellte also die Taktik um auf 4-2-2-2 bzw. 4-2-3-1 und dafür brauchte er einen neuen Sechser neben Kluge, da Mnari wohl etwas in die Jahre gekommen ist und Nordtveit noch zu leicht befunden wurde. Ein neuer Sechser neben dem gesetzten Kluge, so der Plan, doch der folgte wie viele andere dem Lockruf des Magath, der wie einst ein netter Mann aus Hameln mit seiner (russischen) Flöte Spieler betören kann, doch lieber auf Schalke anzuheuern. Gar nicht einfach also für Hecking, der nun auf der elementar wichtigen Position nicht nur einen, sondern gleich zwei “Verstärkungen” suchen und finden musste.

Warum ist eigentlich die 6er Position so wichtig? Kann das nicht ein solider Wasserträger wie Wimmer für Netzer übernehmen? weiterlesen

20. Spieltag: Hannover vs. FCN 1:3 (0:1)


Aus! Sagenhaft. Der Club ist wieder dran, mindestens am Relegationsplatz. Nun weiß man auch, warum Hecking keinen Bedarf in der Offensive sah – was Charisteas ablief und arbeitete, wie Mintal seinen genialen Pass spielte und Bunjaku einen Dreier setzte, ist in Sachen Offensive jede Frage geklärt. Sogar Eigler zeigte ein engagiertes Spiel im Mittelfeld. Das war heute richtig wichtig, auch wenn Hannover vielleicht genau der richtige Gegner war, aber genau die Punkte musst du machen – und endlich machten wir sie auch!
Berlin und Bochum mit Unentschieden ist aus Club-Sicht das Idealergebnis, der Auswärtssieg von Köln in Frankfurt zeigt, wie wichtig es war in Hannover zu gewinnen. Bremen verliert in Gladbach, die sich vielleicht damit entscheidend befreit haben vom Sog nach unten. Bremen ist nun wohl endgültig “best of the rest”.

90. Minute – 3 Schüsse-3 Tore Mann Bunjaku geht und man tut was für Geldbeutel und Defensive und bringt Nordtveit (weil mehr Einsätze weniger Leihgebühr bedeutet :-P )

Die Jungs scheinen sich füreinander zu zerreißen. Das sieht gut aus.

Jetzt noch die letzten 5 Minuten plus Nachspielzeit überstehen.

Schlußviertelstunde. Mintal muss angeschlagen raus, für ihn kommt Gündogan. Auch Diekmeier ist schon raus, für ihn spielt Judt. Jetzt heißt es Ruhe bewahren…

1:3 Bunjaku! Die machen mich wahnsinnig!! (69. nach Vorarbeit Charisteas)

Und prompt der Anschlußtreffer … natürlich Stajner. Zitterspiel. (65.)

TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR!!!! Wieder Bunjaku! Nach Vorarbeit Diekmeier. (64.)

2. Halbzeit läuft

Die erste Halbzeit war sicher nichts für Feinschmecker, beide Mannschaften auf Defensive und Fehlervermeidung bedacht, was beiden weitgehend auch gelang. Dann der kleine Geniestreich von Mintal und Bunjaku vollstreckt die erste richtige Chance zur Führung. Aber es ist noch ein weiter Weg …
Bemerkenswert: Es war das erste Auswärtstor vor der Pause in dieser Saison für den Club.

TOOOOOOOOOOOOOOOR! Der Bunjaku hat’s gemacht! Nach Pass von Mintal.

Spiel läuft

Hannover:
Fromlowitz – Pinto, Haggui, Schulz, Rausch – Balitsch, Bruggink – Stajner, Rosenthal, Rama – Hanke

Nürnberg:
Schäfer – Diekmeier, Breno, Maroh, Pinola – Tavares, Ottl – Mintal, Eigler – Bunjaku, Charisteas

Hecking setzt auf ein ganz neues System namens Halbe/Halbe: Die halbe Mannschaft gehört in die Abteilung Defensive und fast die andere halbe Mannschaft besteht aus Stürmern. Ist zwar etwas überspitzt formuliert, aber 4 Stürmern stehen 6 Defensive gegenüber und Hecking will offenbar sich nicht lange im Mittelfeld aufhalten.

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Die sanfte Landung und eine geliehene Chance


“Ich nehme an die Chancen stehen schlecht und die Lage ist aussichtslos?” – sagte Captain James T. Kirk gerne, bevor er sich mal wieder mit seiner Enterprise in ein Abenteuer warf. Was ihm natürlich am Ende gelingt. So ein Filmende hätten wir auch gerne, denn mal wieder wird nichts weniger als das Wunder von der Noris gebraucht, um die Klasse zu halten. Ob James T.Kirk allerdings seine Abenteuer auch so optimistisch angegangen wäre, wenn da statt Chekov, Hikaru Sulu, Lennart McCoy, Scotty, Spock oder Uhura eine muntere Truppe an Leiharbeitern einer galaktischen Zeitarbeitsfirma zur Seite gestanden hätten?

Keine Frage: Dass Spieler wie Ottl oder Breno ein Plus an Qualität bringen, darf man getrost unterstellen, aber ob die nötige Einstellung für die Aufgabe vorhanden ist, vor allem wenn es hart auf hart kommt, daran zweifeln schon so manche. Andererseits weiß man ja nicht erst seit Peer Kluge, dass Verträge offenbar unter der Last eines Abwanderungswillens quasi zu Staub zerbröseln und man lieber willig leiht als unwillig hält. Aber vielleicht ist das auch generell mehr eine Frage der Persönlichkeit, denn des Vertragsverhältnisses, wer welche Berufsauffassung an den Tag legt.

Aber kann man sich auf diese Weise einen Klassenerhalt leihen? Und was sind die Konsequenzen?

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